Virtueller 360‑Grad‑Rundgang
Interaktive Präsentation Ihrer Räume
Ein virtueller Rundgang ermöglicht die intuitive und nahtlose Präsentation von Räumen. Die Zusammenarbeit von Architektinnen und Vermessungsingenieuren sorgt dafür, dass die zugrunde liegenden Daten vollständig und fachgerecht erfasst werden. Im Vergleich zu einzelnen Fotos erleichtert die interaktive Darstellung die Orientierung und vermittelt schnell einen realistischen Eindruck des Raumgefüges – ideal für Vermarktung, Vermietung, Projektabstimmungen und erste Planungsentscheidungen.
Ein virtueller Rundgang besteht aus hochauflösenden Panoramafotos, die an jeder Scanposition während des 3D-Laserscannings automatisch entstehen. Diese Bilder werden softwaregestützt miteinander verbunden und ermöglichen eine flüssige Navigation durch alle erfassten Räume. Nutzerinnen und Nutzer können dabei frei zwischen den einzelnen Standpunkten wechseln und erhalten einen unmittelbaren Eindruck des Bestands – ganz ohne Vor-Ort-Termin.
Virtuelle Rundgänge eignen sich besonders für Vermietung, Verkauf und die Präsentation von Immobilien, da Interessent:innen sich schnell und realitätsnah ein Bild machen können.
In der Planung ergänzt ein virtueller Rundgang die registrierte Punktwolke sowie CAD-Bestandspläne und 3D-Modelle. Während geometrische Daten exakte Maße liefern, vermitteln die Panoramafotos einen realistischen Eindruck der Räume und ihrer Ausstattung. Dadurch werden Abstimmungen, Entscheidungen und die Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten deutlich erleichtert.
Darüber hinaus profitieren Museen, Ausstellungen, Hotels und öffentliche Einrichtungen von einem digitalen Zugang zu ihren Räumen. Auch in der Denkmalpflege sowie der Gebäudevermessung unterstützt ein virtueller Rundgang die nachvollziehbare Dokumentation bestehender Gebäude. Historische Bausubstanz, technische Details und räumliche Zusammenhänge lassen sich dadurch auch nach Abschluss der Datenerfassung jederzeit virtuell betrachten.
Die Grundlage bildet ein präzises 3D-Laserscanning. Bereits im Messkonzept wird festgelegt, welche Bereiche vollständig erfasst werden und wie viele Scanpositionen für einen lückenlosen Rundgang erforderlich sind. Aus den automatisch aufgenommenen Panoramafotos entsteht anschließend ein nahtloser virtueller Rundgang. Gleichzeitig dient dieselbe Datengrundlage als Ausgangspunkt für eine registrierte Punktwolke sowie weitere Auswertungen wie CAD-Bestandspläne oder 3D-Modelle.
Die Qualität des virtuellen Rundgangs hängt maßgeblich von der Anzahl und Position der Scanstandorte ab. Sorgfältig geplante Scanpositionen sorgen für vollständige Übergänge und eine harmonische Navigation zwischen den einzelnen Panoramastandorten.
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