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Panoramafoto

Panoramafotos entstehen während des 3D-Laserscannings an nahezu jeder Scan­position automatisch. Sie ergänzen die geometrischen Messdaten der Registrierten Punktwolke um foto­realistische Informationen und unterstützen die Orientierung, die Registrierung sowie die spätere Auswertung der Messdaten. Dadurch ermöglichen sie eine realitäts­nahe Betrachtung des Bestands auch lange nach Abschluss der Vermessung.

Ein Panoramafoto ist eine voll­ständige Rundum­aufnahme der Umgebung von einer einzelnen Scan­position aus.

Während der Scanner die räumlichen Messdaten erfasst, entstehen gleichzeitig hoch­auflösende Bild­aufnahmen, die zu einem 360°-Panorama zusammen­gesetzt werden.

Jedes Panorama­foto gehört genau zu einer Scan­position und dokumentiert den tatsächlich sichtbaren Bestand zum Zeitpunkt der Datenerfassung.

Panoramafotos erfüllen weit mehr Aufgaben als eine reine Foto­dokumentation.

Sie dienen unter anderem

Auch Jahre später lassen sich viele Details nach­vollziehen, ohne das Objekt erneut besichtigen zu müssen.

Panoramafotos ergänzen die Messdaten einer Punktwolke um foto­realistische Informationen und erleichtern Orientierung, Auswertung und Dokumentation.

In den meisten Projekten ja. Da sie während des Scanvorgangs automatisch aufgenommen werden, entstehen sie ohne zusätzlichen Vermessungs­aufwand. Sie gehören deshalb in der Regel zur Daten­erfassung und stehen häufig auch dann zur Verfügung, wenn sie zunächst nicht ausdrücklich als Projekt­ergebnis beauftragt wurden.

Panoramafotos sind darüber hinaus ein wichtiges Arbeits­mittel während der Registrierung von Laser­scans, der Qualitäts­kontrolle und der anschließenden CAD-Auswertung. Sie erleichtern die Orientierung innerhalb der Punktwolke und helfen dabei, Bauteile, Details oder örtliche Gegebenheiten eindeutig zuzuordnen.

Ob und in welcher Form Panoramafotos an den Auftrag­geber übergeben werden, wird projekt­bezogen vereinbart.

Die Qualität der Panoramafotos wird bereits während der Daten­erfassung festgelegt.

Je nach Projekt können unterschiedliche Kamera­einstellungen sinnvoll sein.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Farbaufnahmen  
  • Schwarzweiß-Aufnahmen  
  • HDR-Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen 

Welche Einstellungen gewählt werden, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Ja, die Wahl der Kamera­einstellungen hat unmittelbaren Einfluss auf die Dauer eines einzelnen Laserscans.

Hochauflösende Farb­aufnahmen oder HDR-Bilder verlängern die Aufnahme­zeit und erzeugen größere Datenmengen.

Diese größeren Daten­mengen wirken sich auf den gesamten weiteren Projekt­ablauf aus – von der Daten­übertragung über die Registrierung von Laserscans bis hin zur Archivierung und CAD-Auswertung.

Deshalb wird bereits im Messkonzept festgelegt, welche Bild­qualität für das jeweilige Projekt sinnvoll und wirtschaftlich ist.

Ja, Panorama­fotos eignen sich hervorragend zur Dokumentation und visuellen Bestands­aufnahme.

Ihre größte Stärke entfalten sie jedoch in Verbindung mit der Registrierten Punktwolke. Erst die Kombination aus präzisen Mess­daten und foto­realistischer Darstellung ermöglicht eine eindeutige räumliche Zuordnung aller sichtbaren Informationen.

Panoramafotos und Orthofotos erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Ein Panoramafoto dient in erster Linie der foto­realistischen Dokumentation und der Orientierung an einer einzelnen Scanposition. Ein Orthofoto entsteht dagegen aus einer registrierten Punktwolke und bildet eine Fläche maßstäblich sowie geometrisch entzerrt ab. Während ein Panoramafoto nicht direkt vermessen werden kann, eignet sich ein Orthofoto als präzise Planungs- und Auswertungs­grundlage. Beide Darstellungs­formen ergänzen sich und erfüllen unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines Laser­scan­projekts.

Je nach Projekt können Panorama­fotos in unterschiedlichen Formen zur Verfügung gestellt werden.

Häufig erfolgt die Bereitstellung zusammen mit der registrierten Punktwolke über browser­basierte Anwendungen wie Leica TrueView, in denen sich die einzelnen Scan­positionen interaktiv aufrufen und betrachten lassen.

Alternativ können Panorama­fotos – abhängig von den Projekt­anforderungen – auch als JPG-Dateien oder in anderen vereinbarten Ausgabe­formaten übergeben werden.


Das Wichtigste zum Schluss

Panoramafotos ergänzen die geometrischen Messdaten einer registrierten Punktwolke um foto­realistische Informationen. Sie erleichtern die Orientierung, unterstützen Registrierung und CAD-Auswertung und dokumentieren den sichtbaren Bestands­zustand dauerhaft und nachvollziehbar.

Einordnung im Projektablauf

Panoramafotos entstehen während der Datenerfassung und unterstützen anschließend die Registrierung, Qualitäts­kontrolle sowie die CAD-Auswertung.

Möchten Sie mehr erfahren?

Wenn Sie einzelne Themen vertiefen möchten, empfehlen wir folgende Glossarbeiträge:

Die empfohlenen Beiträge erläutern die Daten­grundlage, die weitere Auswertung sowie unterschiedliche Möglichkeiten der Darstellung und Bereitstellung von Projektdaten.

Können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen?

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Projekt – von der Planung des Messkonzepts über die digitale Bestands­aufnahme bis zur Auswertung und Bereitstellung der benötigten Planungs­unterlagen. Informieren Sie sich über unsere Leistungen oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

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