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Registrierung von Laserscans

Die Registrierung von Laser­scans verbindet zahl­reiche einzelne Scan­aufnahmen zu einer gemeinsamen digitalen Daten­grundlage. Erst durch diesen Verarbeitungs­schritt entsteht eine registrierte Punktwolke, die als Grundlage für CAD-Bestandspläne, Ortho­fotos, 3D-Modelle und weitere digitale Planungs­unterlagen genutzt werden kann. Die Qualität der Registrierung entscheidet maßgeblich über die Genauigkeit und Vollständigkeit des späteren Projekt­ergebnisses.

Während eines 3D-Laserscannings entstehen zahlreiche einzelne Laser­scans. Jede dieser Scan­aufnahmen beschreibt zunächst nur den von ihrem Standort aus sichtbaren Bereich.

Im Rahmen der Registrierung werden diese einzelnen Laser­scans mithilfe spezialisierter Software räumlich zueinander ausgerichtet und zu einer gemeinsamen digitalen Daten­grundlage zusammen­geführt. Grundlage dafür sind die Über­lappungen zwischen den einzelnen Scan­positionen sowie verschiedene automatische und manuelle Prüfverfahren.

Das Ergebnis ist eine registrierte Punktwolke, in der sämtliche Scan­aufnahmen in einem gemeinsamen Koordinaten­system zusammen­geführt sind.

Die Registrierung gehört zu den entscheidenden Arbeits­schritten eines Laser­scan­projekts.

Bereits geringe Abweichungen können sich auf die Genauigkeit der späteren Planungs­unterlagen auswirken. Deshalb werden die automatisch berechneten Ergebnisse anschließend sorgfältig geprüft und bei Bedarf optimiert.

Eine hochwertige Registrierung schafft die Voraussetzung für präzise und belastbare Planungs­unterlagen sowie eine langfristig nutzbare digitale Bestandsdokumentation.

Die Qualität einer Registrierung wird von mehreren Faktoren beeinflusst.

Dazu gehören insbesondere:

  • ein durchdachtes Messkonzept,
  • sinnvoll gewählte Scan­positionen mit ausreichenden Überlappungen,
  • eine vollständige Datenerfassung,
  • die Qualität der einzelnen Laserscans,
  • eine sorgfältige Qualitäts­kontrolle nach der Registrierung. 

Je besser diese Voraussetzungen erfüllt sind, desto präziser und voll­ständiger lässt sich die spätere registrierte Punktwolke erstellen.

Die Registrierung verarbeitet große Daten­mengen und führt zahl­reiche einzelne Laser­scans zu einer gemeinsamen Daten­grundlage zusammen.

Je nach Projekt müssen mehrere hundert Scan­aufnahmen miteinander verknüpft, geprüft und qualitäts­gesichert werden. Neben der eigentlichen Berechnung gehören deshalb auch Sicht­kontrollen und die Überprüfung der Registrierung zu diesem Arbeitsschritt.

Die Dauer hängt unter anderem von der Anzahl der Scan­positionen, der Daten­menge und der Komplexität des Projekts ab.

Nach der erfolgreichen Registrierung liegt die registrierte Punktwolke als vollständige digitale Datengrundlage vor.

Je nach Projekt kann sie

  • unmittelbar als Projekt­ergebnis übergeben oder
  • als Grundlage für weitere Planungs­unterlagen genutzt werden. 

Dazu gehören beispielsweise

Welche Ergebnisse tatsächlich erstellt werden, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Registrierte Punktwolken werden häufig im E57-Format bereitgestellt. Dieses hersteller­unabhängige Austausch­format ermöglicht die Weiter­verarbeitung in zahlreichen Software­lösungen.

Auf Wunsch kann die Punktwolke zusätzlich über Leica TrueView bereitgestellt werden. Dadurch lässt sich das Gebäude direkt im Web­browser betrachten und für Abstimmungen oder virtuelle Begehungen nutzen.

Welche Form der Daten­bereitstellung gewählt wird, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.


Das Wichtigste zum Schluss

Die Registrierung von Laserscans verbindet zahlreiche einzelne Scanaufnahmen zu einer gemeinsamen digitalen Datengrundlage. Erst dadurch entsteht eine registrierte Punktwolke, die als Grundlage für weitere Planungsunterlagen oder als eigenständiges Projektergebnis genutzt werden kann.

Die Qualität dieses Arbeitsschritts beeinflusst die Genauigkeit und Vollständigkeit aller nachfolgenden Auswertungen.

Einordnung im Projektablauf

Die Registrierung bildet den Übergang zwischen der Datenerfassung vor Ort und der nutzbaren digitalen Datengrundlage. Sie schafft die Voraussetzung für die Datenübergabe sowie für alle daraus abgeleiteten Planungsunterlagen.

Möchten Sie mehr erfahren?

Wenn Sie einzelne Themen vertiefen möchten, empfehlen wir folgende Glossarbeiträge:

Die empfohlenen Beiträge erläutern die einzelnen Schritte von der Daten­erfassung bis zur Bereit­stellung der digitalen Datengrundlage.

Können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen?

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Projekt – von der Planung der Daten­erfassung bis zur präzisen Registrierung aller Laser­scans als Grundlage für belastbare Projekt­daten. Gemeinsam legen wir bereits im Messkonzept fest, wie die Registrierung der Laser­scans und die daraus entstehenden Projekt­daten optimal auf Ihre Anforderungen abgestimmt werden.

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