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Panoramafoto eines digital erfassten Gebäudes für einen virtuellen Rundgang

Virtueller Rundgang

Ein virtueller Rundgang ermöglicht es, ein Gebäude interaktiv am Bildschirm zu begehen. Der Betrachter kann sich von Raum zu Raum bewegen und erhält einen realitäts­nahen Eindruck der vorhandenen Situation – nahezu so, als wäre er selbst vor Ort. Grundlage dafür sind hoch­auf­lösende Panoramafotos, die während der Daten­erfassung aufgenommen und zu einem interaktiven Rundgang verbunden werden.

Im Gegensatz zu einer Registrierten Punktwolke oder CAD-Auswertung steht dabei nicht die geometrische Vermessung, sondern die anschauliche Orientierung und Dokumentation des Gebäudes im Mittelpunkt.

Virtuelle Rundgänge erleichtern die Orientierung innerhalb eines Gebäudes und ermöglichen es, Räume auch ohne Vor-Ort-Termin realitätsnah zu betrachten.

Sie eignen sich insbesondere für:

  • Projektbesprechungen,
  • Bestandsdokumentationen,
  • Vermarktung von Immobilien,
  • Dokumentation von Bauzuständen,
  • Orientierung von Bauherren, Eigentümern und Projektbeteiligten,
  • virtuelle Museums- und Ausstellungsgänge,
  • digitale Hotelrundgänge und Präsentationen touristischer Einrichtungen.

Gerade bei größeren oder schwer zugänglichen Gebäuden erleichtern virtuelle Rundgänge die Kommunikation und Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Darüber hinaus eignen sie sich für die digitale Präsentation von Museen, Ausstellungen, Hotels oder anderen öffentlich zugänglichen Gebäuden. Sie ermöglichen Interessenten, Besuchern oder Gästen bereits vor dem Besuch einen realitätsnahen Eindruck der Räumlichkeiten zu gewinnen.

Ein virtueller Rundgang ergänzt die geometrischen Bestands­daten um einen realitäts­nahen visuellen Eindruck des Gebäudes.

Die Grundlage eines virtuellen Rundgangs bilden Panoramafotos, die im Rahmen einer digitalen Bestands­aufnahme aufgenommen werden.

Je nach Projekt erfolgt die Daten­erfassung mithilfe des 3D-Laserscannings oder ausschließlich zur Erstellung des Rundgangs.

Soll ein Gebäude ausschließlich als virtueller Rundgang dokumentiert werden, genügt in der Regel eine vergleichs­weise schnelle Aufnahme mit wenigen sorgfältig geplanten Aufnahme­positionen. Im Vordergrund steht dabei nicht die vollständige geometrische Erfassung des Gebäudes, sondern eine lücken­lose und hochwertige fotografische Dokumentation.

Deshalb werden die Aufnahmen häufig als HDR-Panoramafotos erstellt, um auch bei schwierigen Licht­verhältnissen einen möglichst natürlichen Bild­eindruck zu erzielen.

Entsteht der virtuelle Rundgang dagegen im Rahmen einer vollständigen digitalen Bestands­aufnahme, können die aufgenommenen Panoramafotos häufig ohne zusätzlichen Aufnahme­aufwand genutzt werden.

Die Qualität eines virtuellen Rundgangs hängt deshalb nicht nur von der Bild­qualität, sondern ebenso von einer sinnvollen Planung der Aufnahme­positionen im Messkonzept ab.

Beide Lösungen ermöglichen die virtuelle Orientierung innerhalb eines Gebäudes, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele.

Ein virtueller Rundgang vermittelt in erster Linie einen realitäts­nahen visuellen Eindruck und erleichtert die Orientierung sowie die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten.

Punktwolken-Viewer bieten – je nach eingesetzter Software – zusätzlich Mess­funktionen und den Zugriff auf die geometrischen Daten einer registrierten Punktwolke. Leica TrueView ist ein Beispiel für eine solche Viewer-Lösung.

Welche Lösung sinnvoll ist, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Ein Architekt plant den Umbau eines Büro­gebäudes. Während die Registrierte Punktwolke und die CAD-Bestandspläne als Grundlage für die Planung dienen, ermöglicht der virtuelle Rundgang allen Projekt­beteiligten eine schnelle Orientierung im Gebäude.

Viele Detail­fragen lassen sich dadurch direkt am Bildschirm klären, ohne dass zusätzliche Ortstermine erforderlich sind. Das spart Zeit und erleichtert die Abstimmung zwischen Bauherrn, Planern und ausführenden Unternehmen.

Das Wichtigste zum Schluss

Ein virtueller Rundgang ergänzt die digitale Bestands­dokumentation um einen realitätsnahen visuellen Eindruck des Gebäudes. Er erleichtert die Orientierung, verbessert die Kommunikation zwischen den Projekt­beteiligten und ermöglicht es, viele Frage­stellungen direkt am Bildschirm zu klären – unabhängig vom Standort.

Einordnung im Projektablauf

Virtuelle Rundgänge entstehen auf Grundlage digitaler Panorama­aufnahmen und ergänzen die eigentlichen Planungs­daten um eine anschauliche visuelle Dokumentation.

Möchten Sie mehr erfahren?

Wenn Sie einzelne Themen vertiefen möchten, empfehlen wir folgende Glossarbeiträge:

Die empfohlenen Beiträge erläutern die Entstehung virtueller Rundgänge, die zugrunde liegenden Daten­erfassungs­verfahren sowie weiter­führende Viewer-Lösungen mit zusätzlichen Mess- und Auswertungsfunktionen.

Können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen?

Ob als eigen­ständige Dokumentation oder als Ergänzung zu einer digitalen Bestands­aufnahme – virtuelle Rundgänge vermitteln einen anschaulichen Eindruck Ihres Gebäudes und erleichtern die Zusammen­arbeit aller Projekt­beteiligten. Gemeinsam legen wir bereits im Messkonzept fest, ob ein virtueller Rundgang, ein Punktwolken-Viewer oder eine Kombination beider Lösungen den größten Nutzen für Ihr Projekt bietet.

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