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Flächenberechnung

Flächenberechnungen bilden einen wichtigen Bestandteil der Massen­ermittlung und dienen als Grundlage vieler Planungs-, Bewertungs- und Entscheidungs­prozesse. Im Projekt­alltag von punktWOLKE stehen dabei insbesondere Flächen­berechnungen für Wohn-, Miet- und Nutz­flächen im Mittelpunkt. Voraussetzung für zuverlässige Ergebnisse ist eine präzise digitale Bestandsaufnahme, auf deren Grundlage Flächen nach­vollziehbar und nach den gewünschten Regel­werken ausgewertet werden können.

Verlässliche Flächen­angaben schaffen Planungs­sicherheit und dienen häufig als Grund­lage für wirtschaftliche, technische oder rechtliche Entscheidungen.

Ob Immobilien­bewertung, Vermietung, Umbau oder Sanierung – präzise Flächen­ermittlungen bilden die Basis für zahl­reiche Aufgaben im Lebens­zyklus eines Gebäudes.

Je nach Projekt können darüber hinaus auch weitere Auswertungen, beispiels­weise Volumen- oder Massen­ermittlungen, aus den digitalen Bestands­daten abgeleitet werden.

Voraussetzung für alle diese Auswertungen ist eine voll­ständige und präzise digitale Bestandsaufnahme. Je genauer der Gebäude­bestand erfasst wurde, desto besser lassen sich Flächen und weitere Auswertungen später nach­voll­ziehbar ermitteln.

Nicht jede Fläche wird nach denselben Vorgaben berechnet. Je nach Anwendungs­bereich kommen unterschiedliche Regel­werke zur Anwendung.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Wohnflächen­verordnung (WoFlV),
  • DIN 277,
  • GIF-Richtlinien. 

Welches Regel­werk verwendet wird, richtet sich nach der jeweiligen Aufgaben­stellung und wird bereits im Messkonzept beziehungsweise zu Beginn der Auswertung gemeinsam abgestimmt.

Die zugrunde liegende Gebäude­geometrie bleibt dabei unverändert. Unterschiede entstehen ausschließlich durch die jeweiligen Berechnungs­vorschriften, beispiels­weise bei der Berücksichtigung von Dach­schrägen oder bestimmten Gebäudebereichen.

Eine präzise digitale Bestands­aufnahme bildet die Grundlage für nachvollziehbare Flächen- und Massen­ermittlungen – unabhängig vom angewendeten Regelwerk.

Grundlage für Flächen- und Massen­ermittlungen ist die Registrierte Punktwolke.

Im Rahmen der CAD-Auswertung werden die Messdaten ausgewertet und die gewünschten Flächen entsprechend dem vereinbarten Regelwerk berechnet.

Für die weitere Planung und Dokumentation werden die Ergebnisse häufig zusätzlich in CAD-Bestandsplänen oder – je nach Projekt – in einem 3D-Modell dargestellt.

Dabei können neben den berechneten Flächen auch Raum­maße sowie die für die Berechnung maß­gebenden Bezugs­linien – beispielsweise die 2,00-m-Linie nach der Wohn­flächen­verordnung – dokumentiert werden.

Dadurch bleibt die Flächen­ermittlung für Auftrag­geber, Behörden und andere Projekt­beteiligte transparent und nachvollziehbar.

Für die Vermietung einer Dach­geschoss­wohnung soll die Wohn­fläche nach der Wohnflächen­verordnung ermittelt werden.

Da das Gebäude bereits digital erfasst wurde, stehen alle erforderlichen Geometrie­daten in der Registrierten Punktwolke zur Verfügung. Im Rahmen der CAD-Auswertung werden die Flächen entsprechend den Vorgaben der Wohn­flächen­verordnung berechnet.

Anschließend werden die Ergebnisse in einem CAD-Bestandsplan dokumentiert. Zusätzlich können Raum­maße sowie die für die Berechnung maß­gebenden Bezugslinien – beispielsweise die 2,00-m-Linie – dargestellt werden.

Dadurch entsteht eine Flächen­ermittlung, die für Auftrag­geber, Behörden und andere Projekt­beteiligte transparent, nach­vollziehbar und dauerhaft dokumentiert ist.


Das Wichtigste zum Schluss

Flächen- und Massen­ermittlungen basieren auf einer präzisen digitalen Bestands­aufnahme und schaffen eine belastbare Grundlage für Planung, Bewertung und Dokumentation. Durch die Kombination aus registrierter Punktwolke, fachlicher Auswertung und nach­vollziehbarer Dokumentation entstehen Ergebnisse, die sich sicher und langfristig nutzen lassen.

Einordnung im Projektablauf

Flächen- und Massen­ermittlungen entstehen auf Grundlage der digitalen Bestands­daten und liefern wichtige Kenn­werte für Planung, Bewertung und Dokumentation.

Möchten Sie mehr erfahren?

Wenn Sie einzelne Themen vertiefen möchten, empfehlen wir folgende Glossarbeiträge:

Die empfohlenen Beiträge erläutern die Daten­grundlage, den Auswertungs­prozess sowie die weitere Verwendung digitaler Bestandsdaten.

Können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen?

Ob Wohn­flächen­berechnung, Miet­flächen­berechnung oder Flächen­ermittlungen als Grundlage für Umbau- und Sanierungs­maßnahmen – wir unterstützen Sie mit einer präzisen digitalen Bestands­aufnahme und einer nach­vollziehbaren Dokumentation der Ergebnisse. Gemeinsam legen wir bereits im Messkonzept und zu Projekt­beginn fest, welches Regel­werk und welcher Auswertungs­umfang für Ihr Projekt erforderlich sind.

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